Zusammenarbeit im Alpen-Adria-Raum muss wieder verstärkt werden
Gemeinsame Projekte wie die Anbindung des Hafen Triests an Fürnitz und der Ausbau des Güterbahnhofs müssen vorangetrieben werden - Abwehrkampf und Volksabstimmung müssen verpflichtend an Kärntner Pflichtschulen behandelt werden
„Die Zusammenarbeit im Alpen-Adria-Raum soll ausgebaut werden, das betrifft jedenfalls Wirtschaft und Infrastruktur. Die Koralmbahn, ein Visions-Projekt von Jörg Haider, ist ein erstes Erfolgsbeispiel und verbindet das Baltikum mit der Adria. Weitere Projekte betreffen den Ausbau des Güterbahnhofs Fürnitz und dessen Anbindung an den Hafen Triest. Hervorzuheben ist auch das Thema Sicherheit und die grenzübergreifende Zusammenarbeit mit Feuerwehren und Rettungsdiensten im Katastrophenschutz. Auch den Plöckenpass muss man gemeinsam mit Italien vorantreiben. Der Regionsgedanke wurde bislang zu wenig gelebt. Indem wir wieder weiter zusammenrücken, schaffen wir eine Zukunft mit Perspektiven“, so Angerer.
Der Landesfeiertag ist auch Anlass, den Blick in die Zukunft zu richten. Die Entwicklung der „Euregio“ - also von Kärnten, Friaul, Venetien und Slowenien – soll wieder mit Leben befüllt werden und die Regionen stärker zusammenwachsen. Damit ist auch die Anerkennung der deutschsprachigen Minderheit in Slowenien verbunden. „Wir Freiheitliche fordern schon seit vielen Jahren die Anerkennung der deutschsprachigen Minderheit in Slowenien und haben entsprechende Initiativen gesetzt. Auf unsere Forderung hin gelang im Kärntner Landtag 2025 der Durchbruch, als endlich der Allparteienantrag beschlossen wurde, damit sich die Bundesregierung dafür einsetzt. Auf Initiative der FPÖ wurde die Anerkennung der deutschsprachigen Minderheit im September 2026 auch in der Steiermark und danach im Nationalrat beschlossen“, erklärt Angerer.
NAbg. Mag. Christian Ragger ergänzt: „Euregio soll die stärkste Region Europas werden. Wir Freiheitliche stehen seit jeher für Bewegung in der Politik und wollen Perspektiven schaffen. Die Regionen im Alpen-Adria-Raum haben dieselben Probleme: eine angespannte Wirtschaftslage und eine herausfordernde demografische Entwicklung. Gemeinsam können wir die Zukunft aufbauen und einen Kontrapunkt zur zentralistischen EU setzen. Vor unserer Haustüre gibt es Märkte, deren Potenzial wir endlich ausschöpfen sollten.“
„Die Feierlichkeiten rund um den 10. Oktober haben wieder gezeigt, wie wichtig die Pflege der Erinnerungskultur ist“, stellt FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer fest. „Bei der Wissensvermittlung spielen Schulen eine essenzielle Rolle: Darum fordern wir im Kärntner Landtag, dass der Kärntner Abwehrkampf und die Volksabstimmung verpflichtend in den Kärntner Pflichtschulen behandelt werden. Auch das Kärntner Lied soll wieder verstärkt Einzug in den Chor- und Gesangsunterricht an Kärntner Schulen finden“.