Wohnungsmangel in Kärnten: SPÖ-Wohnbaupolitik hat versagt!
FPÖ warnt seit Jahren vor negativer Entwicklung und fordert ein Ende der Vorschriftenflut
In einer Reaktion zu den fehlenden Wohnungen in Kärnten erklärt der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer: „Die fehlenden Wohnungen sind das Ergebnis der verfehlten SPÖ-Wohnbaupolitik und der jahrelangen Versäumnisse der Landesregierung. Überbordende Vorschriften und Richtlinien haben den privaten Wohnbau nahezu unmöglich gemacht und den sozialen Wohnbau massiv verteuert. 2024 wurden fast 1.000 Wohnungen weniger gebaut als im Jahr davor – Kärnten liegt damit österreichweit am vorletzten Platz. Auch im Vorjahr hat sich die Lage laut Wirtschaftskammer weiter verschlechtert“, so Angerer.
Durch das Versagen von SPÖ und ÖVP werde es für die Bürger noch schwerer, leistbare Wohnungen zu finden. "Leistbarer Wohnraum wird aufgrund explodierender Mieten und Betriebskosten zur Mangelware. Wir warnen seit Jahren vor der negativen Entwicklung im Wohnbau und haben aufgezeigt, dass seit 2018 rund 700 zugesagte gemeinnützige Wohnungen nicht gebaut wurden. Der soziale Wohnbau wurde durch die Vorschriftenflut in Kärnten massiv verteuert. In Oberösterreich baut man hier um 2.200 Euro pro m², in Kärnten sind es 2.800 Euro“, verweist der FPÖ-Chef.
Die SPÖ habe insgesamt in der Wohnbaupolitik versagt, denn die Vorschriftenflut treffe den gesamten Wohnbau. „Die rot-schwarze Landesregierung setzt die Rahmenbedingungen und hat dafür gesorgt, dass das Schaffen von privatem Eigentum in Kärnten fast verunmöglicht wurde. In der Wohnbauförderung wurde ein Bürokratiemonster mit 25 Seiten Vorschriften geschaffen. Statt Eigentum zu fördern, zwingt die SPÖ viele Bürger dauerhaft in teure Mietverhältnisse!“, kritisiert Angerer.
Er fordert ein Ende der Vorschriftenflut und der irrsinnigen Bürokratie, damit Wohnbau wieder leistbar wird. „Kärnten braucht dringend eine Wohnbauoffensive! Die FPÖ hat dazu viele Initiativen im Landtag gesetzt – aber SPÖ und ÖVP schauen tatenlos zu.“