Wohnkostenexplosion ist Ergebnis des Versagens von SPÖ und ÖVP
EU-Studie zeigt dramatische Belastung für Kärntner Mieter – Wohnbau endlich von Bürokratie befreien
Die Wohnkosten werden für immer mehr Kärntner zur existenziellen Belastung. Laut einer aktuellen EU-Studie sind Miete und Wohnnebenkosten für jeden vierten Menschen in Kärnten eine große finanzielle Last. Bei knapp einem Viertel der Kärntner verschlingen die Ausgaben für Wohnung oder Haus sogar mehr als 40 Prozent des Einkommens.
Für Kärntens FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer sind diese Zahlen ein alarmierender Beleg für das politische Versagen auf Bundes- und Landesebene: „Immer mehr Menschen können sich trotz harter Arbeit das tägliche Leben nicht mehr leisten. Neben der falschen Energiepolitik der Bundesregierung ist vor allem auch die Wohnbaupolitik der SPÖ-ÖVP-Landesregierung für die Entwicklung verantwortlich. In Kärnten gibt es viel zu wenig leistbaren Wohnraum, während der Neubau stockt. Hauptursachen sind eine ausufernde Bürokratie, die die Baukosten immer weiter in die Höhe treibt, sowie eine völlig verfehlte Wohnbau- und Förderpolitik. Das Ergebnis sind steigende Mieten und immer weniger leistbare Wohnungen“.
Der FPÖ-Chef fordert daher ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Belebung des Wohnbaus. „Unsinnige Vorschriften müssen zurückgenommen, Verfahren beschleunigt und bürokratische Hürden abgebaut werden. Das würde den Wohnbau wieder ankurbeln und zusätzlichen Wohnraum schaffen. Gleichzeitig braucht es auch bessere Finanzierungsmöglichkeiten. Wohnen darf nicht zum Luxus werden! Wir brauchen wieder mehr Hausverstand statt immer neuer Auflagen, damit Wohnen für die Kärntner Bevölkerung wieder leistbar wird“, betont Angerer abschließend.