Wer nicht pariert, wird abserviert
Beschämendes Schauspiel von SPÖ-Fellner und Neos-Wiederkehr zu Lasten der Kärntner Schüler und Lehrer – Qualifikation muss endlich vor Parteibuch stehen
Medienberichten zufolge kommen sich SPÖ-LH Fellner und der Neos-Bildungsminister Wiederkehr bei der Besetzung des Jobs des Kärntner Bildungsdirektors in die Quere. Für FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer ist klar, dass es sich hier um eine reine parteipolitische Entscheidung handelt: „Gerade der sensible Bildungsbereich würde Kontinuität brauchen, aber nun muss Isabella Penz gehen. Wer nicht pariert, wird offensichtlich abserviert. Warum ist Frau Penz bei der SPÖ in Ungnade gefallen? Vor fünf Jahren wurde sie vom damaligen SPÖ Landeshauptmann noch über den sogenannten grünen Klee gelobt. Das ist ein beschämendes Schauspiel auf dem Rücken der Schüler und Lehrer in Kärnten.“
„Bei SPÖ und Neos sind nun offenbar alle Hemmungen gefallen, wenn es um parteipolitische Interessen geht. Kompetenz und jahrelange Erfahrung im Kärntner Bildungssystem rücken offensichtlich in den Hintergrund. Aber für uns als FPÖ ist klar: Qualifikation und nicht ein Parteibuch muss zählen. Die politisch motivierte Einflussnahme in den Bildungsbereich, wie sie derzeit von der SPÖ massiv betrieben wird, muss endlich abgestellt werden“, hält Angerer abschließend fest.