Weiterer Rückschlag für Kärntner Flughafen!
SPÖ und ÖVP haben Flughafen seit 2013 heruntergewirtschaftet – Missglückte Teilprivatisierung endete in Rechtsstreit und belastet Entwicklung des Flughafens weiter
Die Ausdünnung der Flüge nach Wien ab Ende Juni und der vorläufige Wegfall der Ryanair-Flugverbindung von Klagenfurt nach London ab 25. Oktober sind für den Kärntner Flughafen ein weiterer schwerer Rückschlag, erklärt der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer. Bekanntlich wird auch die bisherige Alicante-Verbindung im Sommer 2026 nicht mehr bedient. „Das ist eine weitere Hiobsbotschaft für den Flughafen. Unter der SPÖ/ÖVP-Landesregierung befindet sich der Flughafen seit 2013 im Sinkflug. Statt einer klaren Strategie erleben wir Stillstand und Fehlentscheidungen. Dazu kommt die missglückte Teilprivatisierung, die in einem nicht absehbaren Rechtsstreit endet, dessen Ausgang völlig ungewiss ist und wie ein Damoklesschwert über dem Flughafen hängt“, so Angerer, der insbesondere den zuständigen ÖVP-Beteiligungsreferenten Martin Gruber kritisiert.
„Der zuständige Referent sollte sich endlich um die Zukunft des Flughafens kümmern“, betont Angerer. Der Flughafen sei eine zentrale Säule für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Kärnten und müsse dringend wieder gestärkt werden. „Wir brauchen eine echte Wiederbelebung und Weiterentwicklung! Der Flughafen muss wieder voll für die Wirtschaft und den Tourismus nutzbar sein – nur so kann Kärnten international konkurrenzfähig bleiben“, betont der FPÖ-Chef. Während sich vergleichbare Flughäfen in der Region wie Triest oder Laibach höchst erfolgreich entwickeln, wurden in Klagenfurt im Vorjahr lediglich 175.000 Passagiere abgefertigt. „Das ist viel zu wenig für den Kärntner Flughafen. Der SPÖ-ÖVP-Landesregierung fehlt der Plan für einen echten Neustart“, erklärt Angerer.
Er erinnert daran, dass SPÖ und ÖVP wichtige Entscheidungen rund um den Flughafen immer am Landtag vorbei getroffen haben und die volle Verantwortung für die Entwicklung am Flughafen tragen.