Weiterer Rückschlag für Kärntner Flughafen
SPÖ und ÖVP haben Flughafen seit 2013 heruntergewirtschaftet – Gruber muss endlich handeln
Der Wegfall der Ryanair-Flugverbindung von Klagenfurt nach Alicante ist für den Kärntner Flughafen ein weiterer schwerer Rückschlag, erklärt der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer. „Unter der SPÖ/ÖVP-Landesregierung befindet sich der Flughafen seit 2013 im Sinkflug. Statt einer klaren Strategie erleben wir Stillstand und Fehlentscheidungen“, so Angerer, der insbesondere den zuständigen ÖVP-Beteiligungsreferenten Martin Gruber kritisiert. „Statt wie heute Pressekonferenzen mit gegenseitiger Selbstbeweihräucherung abzuhalten, sollte sich der zuständige Referent endlich um die Zukunft des Flughafens kümmern“, betont Angerer.
Der Flughafen sei eine zentrale Säule für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Kärnten und müsse dringend wieder gestärkt werden. „Wir brauchen eine echte Wiederbelebung und Weiterentwicklung! Der Flughafen muss wieder voll für Wirtschaft und Tourismus nutzbar sein – nur so kann Kärnten international konkurrenzfähig bleiben“, betont der FPÖ-Chef. Während sich vergleichbare Flughäfen in der Region wie Triest oder Laibach höchst erfolgreich entwickeln, wurden in Klagenfurt im Vorjahr lediglich 175.000 Passagiere abgefertigt. „Das ist viel zu wenig für den Kärntner Flughafen. Der SPÖ-ÖVP-Landesregierung fehlt der Plan für einen echten Neustart“, so Angerer.
Er erinnert daran, dass SPÖ und ÖVP die volle Verantwortung für die Zustände am Flughafen tragen. Sie haben wichtige Entscheidungen rund um den Flughafen immer am Landtag vorbei getroffen.