Wann senkt die KELAG endlich ihre Strompreise?
SPÖ weigert sich, für eine Senkung der KELAG-Strompreise durch Änderung der Satzungen zu sorgen – Knebelverträge der KELAG verhindern Wechsel zu billigeren Anbietern
Vor dem Hintergrund der vielen angekündigten Strompreissenkungen – nach der Senkung der Strompreise durch den Verbund auf unter 10 Cent/kWh hat heute auch der niederösterreichische Landesenergieversorger EVN eine Strompreis-Senkung auf 10 Cent angekündigt – erklärt der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer: „Wann senkt die KELAG endlich ihre Strompreise? Heute hat die KELAG auf Medienanfragen neuerlich ausgeschlossen, ihre Strompreise zu senken. Offensichtlich sieht sie keinen Grund für Senkungen, da durch Knebelverträge mit Vertragsbindungen ein vorzeitiger Wechsel der meisten KELAG-Kunden zu billigeren Anbietern ausgeschlossen ist.“
Der Kärntner FPÖ-Chef übt heftige Kritik an der absoluten Untätigkeit der SPÖ-ÖVP-Landesregierung, die über das Land Kärnten beherrschenden Einfluss auf die KELAG ausübt. „Die Landesregierung muss die klaren Empfehlungen des Rechnungshofes an das Land Kärnten auf Änderung der KELAG-Satzungen endlich umsetzen. Der Rechnungshof hat klargestellt, dass die Bereitstellung von sicherem und kostengünstigem Strom in den Satzungen oder dem Unternehmensleitbild der KELAG zu verankern ist. Damit wäre das Management verpflichtet, tätig zu werden und endlich einen günstigen Strompreis – nach Vorbild von Verbund, Tiwag oder EVN – umzusetzen. Aber Schaunig und die SPÖ verweigern diese Änderung der Satzungen und die Umsetzung der Rechnungshof-Empfehlungen“, kritisiert Angerer.