Volle Aufklärung über neuerliche Finanz-Turbulenzen bei den Kinderfreunden gefordert
SPÖ-nahe Organisation erneut in Zahlungsschwierigkeiten – Weiter keine Aufklärung bei Verscherbelung des Landesjugendheims Görtschach
Der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer fordert angesichts der neuerlichen finanziellen Turbulenzen bei den SPÖ-nahen Kinderfreunden volle Transparenz und umfassende Aufklärung. Bereits im Jahr 2024 sah sich die Organisation mit offenen Forderungen der ÖGK in Höhe von 1,2 Millionen Euro konfrontiert. Nun zeichnen sich erneut massive finanzielle Probleme ab, seitens der ÖGK wurde ein Exekutionsverfahren eingeleitet.
„Wir verlangen volle Aufklärung. Wie kann es sein, dass wir nach wenigen Monaten wieder vor derselben Situation stehen und eine der SPÖ nahestehende Organisation abermals in Zahlungsschwierigkeiten ist? Die Kärntner Bevölkerung hat ein Recht darauf, zu erfahren, wie mit Steuergeld umgegangen wird und welche Verantwortung die zuständigen SPÖ-Politiker dabei tragen“, erklärt Angerer.
Besonders brisant sei laut Angerer auch die massive Kritik des Landesrechnungshofes rund um den Verkauf des ehemaligen landeseigenen Jugendheims in Görtschach. Dieses sei vom Land um mehr als zwei Millionen Euro unter dem in einem Gutachten festgestellten Wert an die Kinderfreunde verkauft worden. „Auch dieser Vorgang schreit weiter nach Aufklärung. Der Landesrechnungshof hat in seinem Bericht massive Kritik an den Kinderfreunden sowie an den zuständigen SPÖ-Politikern in der Landesregierung geübt. Diese Kritik wurde von der SPÖ bisher nicht entkräftet“, betont Angerer.
Sollten SPÖ-Landeshauptmann Daniel Fellner und die Verantwortlichen die neuerlichen Turbulenzen nicht lückenlos aufklären, werde die FPÖ alle parlamentarischen Möglichkeiten ausschöpfen. „Wir werden nicht zulassen, dass dubiose Vorgänge unter den Teppich gekehrt werden. Es geht hier um Millionen an Steuergeldern und die Bevölkerung erwartet sich zu Recht volle Transparenz und die Übernahme politischer Verantwortung“, so Angerer abschließend.