Unmoralischer Deal der Lehrergewerkschafter auf Kosten der Steuerzahler!
Auch SPÖ-Landtagsabgeordneter Sandrieser großer Profiteuer der neuen Sonderzulage
Im Zusammenhang mit den Zulagen für Lehrer-Personalvertreter übt der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer scharfe Kritik: „Kärnten muss aufgrund der gegen die Stimmen der FPÖ beschlossenen Dienstrechtsnovelle 560.000 Euro nachzahlen – die Novelle sieht eine neue Ersatzzulage für dienstfreigestellte Personalvertreter vor. Neben diesen enormen Einmalkosten rechnet das Land auch noch mit laufenden jährlichen Mehrkosten von mindestens 242.000 Euro. Das ist eine massive Dauerbelastung für das Budget und für alle Steuerzahler“, betont Angerer. Er weist darauf hin, dass die FPÖ im Nationalrat als einzige Partei gegen das Gesetz gestimmt hat.
Die FPÖ hat bereits in der Landtagssitzung am 5. Februar eine mündliche und schriftliche Anfrage an Landesrat Reichmann gestellt, wie hoch die Kosten für die rückwirkende Gewährung der Zulage für freigestellte Personalvertreter ist. „Damals hat sich der zuständige Landesrat noch unwissend gezeigt.“
Scharf kritisiert Angerer die politische Doppelmoral: „Es ist unverschämt, dass die Einheitspartei bei unseren Pensionisten Kürzungen mitgetragen hat, während umgekehrt für die eigenen Gewerkschafter offenbar nichts zu teuer ist und sogar saftige Nachzahlungen herausgeholt werden. Die einfachen Bediensteten wurden beim letzten Gehaltsabschluss von ihren eigenen Gewerkschaftsvertretern verkauft – mit einer versteckten Nulllohnrunde auf Bundesebene im Zuge des dreijährigen Abschlusses. Während die breite Masse leer ausgeht, sichern sich Funktionäre zusätzliche Vorteile.“
„Allen voran der rote Gewerkschaftschef und Landtagsabgeordnete Stefan Sandriesser, der auch in der Bundesgewerkschaft der Lehrer sitzt. Die Lehrergewerkschafter haben den Gehaltsabschluss zugestimmt und zugleich eine neue Zulage herausgeholt. Sandrieser hat den Gehaltsabschluss noch bejubelt, jetzt weiß man auch warum: Weil er selbst als dienstfreigestellter Lehrergewerkschafter Profiteur und Nutznießer der neuen Sonderzulage ist!“