Tierleid in Graßdorf: SPÖ-Landesrätin Prettner schiebt ihre Verantwortung ab, anstatt endlich zu handeln!
Warum wurde trotz Gefahr im Verzug kein Tierhalteverbot erlassen? – Tierquälerei hätte längst gestoppt werden müssen – FPÖ kritisiert Untätigkeit von Tierschutzlandesrätin Prettner
Zu den erschütternden Fällen von Tierquälerei in einer Tierhalteanlage in Graßdorf, mit welchen die FPÖ die zuständige Tierschutzlandesrätin Beate Prettner bereits mit einer schriftlichen Anfrage und einer mündlichen Anfrage in der letzten Landtagssitzung konfrontierte, erklärt Klubobmann-Stellvertreter LAbg. Josef Ofner: „Was hier passiert ist ein Skandal auf dem Rücken der Tiere! Sie müssen laut Medienberichten und Anzeigen von Anrainern seit vielen Jahren unter einem Martyrium und einer nicht artgerechten Tierhaltung leiden. Aber die zuständige Tierschutzlandesrätin Beate Prettner schiebt die Verantwortung wie so oft wieder einmal weit von sich und verweist auf die Bezirkshauptmannschaft. Tierschutz ist der zuständigen Tierschutzlandesrätin offensichtlich kein Anliegen, sonst würde sie nicht so herzlos agieren“, kritisiert Ofner.
Anstatt endlich zu handeln, bleibe Prettner untätig und prolongiere damit das unvorstellbare Leid der Tiere in der Tierhalteanlage in Graßdorf. „Spätestens nach den Vorfällen Anfang Dezember 2025, als auf dem Hof verendete Rinder und teils stark unterernährte Tiere gefunden wurden, hätte unverzüglich wegen Gefahr im Verzug gegen den Tierhalter ein Tierhalteverbot ausgesprochen und ihm die Tiere abgenommen wurden müssen. Die zuständige Landesrätin hätte als Oberbehörde einschreiten müssen! Stattdessen hat sie weiter weggeschaut, sodass in weiterer Folge vor kurzem zwei Pferde eingeschläfert werden mussten“, erinnert Ofner. Das Martyrium der Tiere gehe wegen Behördenversagen und politischer Untätigkeit leider weiter.
„Dieser Fall zeigt einmal mehr die Unfähigkeit von Prettner, die sich trotz Zuständigkeit immer an anderen abputzt. Natürlich stellt sich auch die Frage, ob die Bezirkshauptmannschaft aufgrund der Vielzahl an Anzeigen genug getan hat. Aber wer als Landesrätin für Tierschutz zuständig ist, muss auch handeln – nicht wegschauen! Prettner, der die Vorfälle nachweislich mindestens seit fünf Jahren bekannt sind, darf sich nicht wieder aus der Verantwortung stehlen, sondern muss dafür sorgen, dass das große Leid der Tiere endlich beendet wird. Die FPÖ wird an diesem schrecklichen Fall von Tierquälerei dranbleiben und auch die politische Verantwortung aufzeigen“, betont Ofner.
Daher werde es auf Antrag der FPÖ in der nächsten Landtagssitzung auch eine Debatte zum Agieren Prettners und ihrer Anfragebeantwortung in diesem Fall geben.