Standort Kärnten braucht endlich echte Unterstützung statt Stillstand!
Kärnten droht wirtschaftlich abgehängt zu werden – Landesregierung versagt in der Standortpolitik
Bei der gestrigen Mitgliederversammlung der Industriellenvereinigung Kärnten zum Thema Demographie, Fachkräfte und Standortfaktoren zeigte sich für FPÖ-Wirtschaftssprecher LAbg. Jürgen Ozwirk einmal mehr ein klares Bild: „Die Kärntner Wirtschaft und die Industrie werden seit Jahren von der Landesregierung im Stich gelassen.“ Gerade in zentralen Zukunftsfragen wie der demographischen Entwicklung zeichne sich eine besorgniserregende Entwicklung ab. „Die Prognosen für die kommenden Jahre und Jahrzehnte sind fatal. Kärnten verliert kontinuierlich an Bevölkerung – insbesondere junge, gut ausgebildete Menschen verlassen das Bundesland“, so Ozwirk.
FPÖ-Landesparteiobmann Klubobmann Erwin Angerer und Ozwirk verweisen auf die Stärken Kärntens, welche von der rot-schwarzen Landesregierung nicht genützt werden. „Wir haben engagierte Fachkräfte, eine starke Lehrlingsausbildung mit z.B. Lehre mit Matura sowie ein fundiertes Handwerk. Doch diese Stärken werden politisch nicht ausreichend unterstützt. Wer Leistung erbringt, muss auch Perspektiven im eigenen Bundesland haben.“ Die SPÖ-ÖVP-Landesregierung habe es in den letzten 13 Jahren völlig verabsäumt, diese Perspektiven und attraktive Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für unsere Jugend in ihrer eigenen Heimat zu schaffen. „Als Folge steigt die Abwanderung!“
Besonders kritisch sehen Angerer und Ozwirk die Situation der heimischen Betriebe: „Unsere Unternehmen werden bei der gezielten Anwerbung von Fachkräften völlig allein gelassen. Es fehlt an klaren Strategien und an Unterstützung durch die Politik.“ Gleichzeitig hemme der überbordende Kammernstaat die wirtschaftliche Entwicklung zusätzlich. „Die Wirtschaftskammer bleibt untätig, statt Lösungen voranzutreiben.“
Ein weiteres zentrales Versäumnis sehen Angerer und Ozwirk bei der Koralmbahn: „Mit der Koralmbahn verfügt Kärnten über ein Jahrhundertprojekt, das enorme Chancen für den Standort bietet. Doch diese Chancen wurden von der SPÖ-ÖVP-Landesregierung zehn Jahre lang verschlafen, anstatt wie die Steiermark schon längst neue Betriebe und Logistikzentren entlang der Koralmbahn anzusiedeln!“
Abschließend fordern Angerer und Ozwirk ein Umdenken der Landesregierung: „Kärnten braucht endlich eine aktive Standortpolitik und Reformen in der aufgeblähten Verwaltung! Wir brauchen dringend einen Abbau der enormen bürokratischen Hürden, echte Unterstützung für Betriebe und Arbeitnehmer, Planbarkeit für Unternehmen sowie günstige Energiepreise! Sonst droht unser Bundesland im Wettbewerb weiter zurückzufallen!“