SPÖ und ÖVP müssen sich endlich um die Wirtschaft und Reformen kümmern, statt um ihre Regierungsposten
Düstere Wirtschaftsaussichten von IV-Chefökonom Helmenstein
Zu den anhaltenden Diskussionen um die Regierungsposten der SPÖ Kärnten und wer SPÖ-Chef Daniel Fellner als Landesrat nachfolgen soll, erklärt der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer: „Während sich Wirtschaft und Wohlstand weiterhin in der Abwärtsspirale bewegen, dreht sich in Kärnten das Postenschacher-Karussell munter weiter. Beim gestrigen Neujahrsempfang der IV Kärnten hat der Chefökonom der Industriellenvereinigung Christian Helmenstein düstere Wirtschaftsaussichten und Wachstumsprognosen präsentiert – das müsste eigentlich auch die letzten politischen Beschöniger von SPÖ und ÖVP wachrütteln, die meinen man könne eh so weitermachen wie bisher“, betont Angerer.
„Wenn SPÖ und ÖVP nicht aufwachen, wird der herbeigesehnte Wirtschaftsaufschwung wohl nicht nur Fiktion, sondern eine Fata Morgana bleiben. Längst überfällige Reformen, ein echter Bürokratieabbau, möglichst günstige Energie sowie die Budgetsanierung sollten auch in Kärnten auf der politischen Agenda an erster Stelle stehen. Doch alles, was SPÖ und ÖVP zu interessieren scheint, ist, wer als nächstes einen hochdotierten Landesrats-Posten bekommt. Die Kärntner Industriebetriebe schaffen wichtige Arbeitsplätze und haben sich eine bessere Regierung verdient als eine, die nur auf die eigenen Posten schaut!“, erklärt der FPÖ-Chef.
Er fordert die rot-schwarze Landesregierung neuerlich auf, endlich Reformen anzugehen und mit Einsparungen bei sich selbst zu beginnen. „Es gibt absolut keinen Bedarf, den Landesrats-Posten von Daniel Fellner nachzubesetzen! Statt bei Bürgern und Pensionisten sollte Rot und Schwarz einmal bei sich selbst sparen“, so Angerer.