SPÖ/ÖVP-Politik führt Kärnten in Arbeitskräftemangel
Fehlende Perspektiven für Jugend – Statt die Abwanderung zu stoppen, wurde sie beschleunigt
Zu den Warnungen des Arbeitsmarktservice, wonach Kärnten bis zum Jahr 2050 bis zu 35.000 Erwerbspersonen fehlen werden, erklärt der Kärntner FPÖ-Chef und Klubobmann Erwin Angerer, dass diese alarmierende Prognose die direkte Folge der verfehlten Politik der SPÖ-ÖVP-Landesregierung seit dem Jahr 2013 ist. „Junge Menschen brauchen attraktive Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in ihrer Heimat. Die SPÖ-ÖVP-Koalition hat es in den letzten 13 Jahren völlig verabsäumt, Perspektiven für unsere Jugend zu schaffen. Die Konsequenz ist die Abwanderung junger Kärntnerinnen und Kärntner und fehlende Arbeitskräfte für die Zukunft“, kritisiert Angerer.
Der FPÖ-Chef erinnert daran, dass zahlreiche Projekte und Maßnahmen der Vorgänger in der Landesregierung von SPÖ und ÖVP aus rein politischem Kalkül gestoppt oder bewusst zerstört wurden. „Dazu zählen etwa die Betriebsansiedelungen (Entwicklungsagentur Kärnten) oder auch die bereits fertig verhandelte Medizin-Universität in Klagenfurt. Auch sinnvolle Verwaltungsreformen wie die Reduktion von Landesabteilungen wurden rückgängig gemacht.“
Insbesondere die Zerschlagung der Entwicklungsagentur Kärnten durch die Landesregierung sei ein schwerer Fehler gewesen, da diese erfolgreich als Ansiedlungsagentur für neue Betriebe tätig war. „Damit wurden zahlreiche Chancen auf attraktive und hochwertige Arbeitsplätze in unserem Bundesland verspielt“, so Angerer, der ebenso die Wohnbaupolitik der SPÖ kritisiert. „Durch die linke Wohnbaupolitik, welche die Bürger in die Abhängigkeit der Miete drängt, wird es jungen Menschen unmöglich gemacht, Eigentum zu schaffen. Wer sich in Kärnten keine eigene Zukunft aufbauen kann, wandert ab. Gleichzeitig führt diese Perspektivlosigkeit auch dazu, dass junge Menschen immer weniger Kinder bekommen.“ Auch das neue Kinderbetreuungsgesetz habe sich als Rohrkrepierer erwiesen.
Die heutige Situation sei daher kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger Fehlentscheidungen. „Die demografische Entwicklung und die Prognosen über fehlende Erwerbspersonen belegen nun schwarz auf weiß, wohin die Politik von SPÖ und ÖVP führt. Statt die Abwanderung zu stoppen, wurde sie durch falsche Entscheidungen sogar noch beschleunigt“, so Angerer, der auch die Parteibuchwirtschaft der SPÖ/ÖVP-Regierung kritisiert. „Der Postenschacher von SPÖ und ÖVP ist ein Schlag ins Gesicht unserer jungen Leute, die etwas erreichen wollen. In Kärnten zählt oft nicht mehr die Qualifikation, sondern nur das richtige Parteibuch.“
Abschließend betont Angerer: „Unsere Jugend braucht Perspektiven in Kärnten – mit guten Ausbildungsmöglichkeiten, leistbarem Eigentum und attraktiven Arbeitsplätzen. Nur so können wir die Abwanderung stoppen und Kärnten eine starke Zukunft sichern.“