SPÖ fordert sich selbst zum Handeln bei UKH-Umzug auf
SPÖ stellt parlamentarische Anfrage an eigene Ministerin – RSG bleibt ein Luftschloss
Demnächst tagt der AUVA-Verwaltungsrat und damit nähert sich der Tag, an dem endlich entschieden wird, ob das UKH wirklich auf das Gelände des Klinikums Klagenfurt umzieht. „Nach zwölf Jahren muss diese Ungewissheit endlich ein Ende haben“, so FPÖ-Gesundheitssprecher Christoph Staudacher. „Die SPÖ hat es noch immer nicht geschafft, einen wesentlichen Teil des Regionale Strukturplan Gesundheit (RSG) 2030 auf die Beine zu stellen. Gerade im Gesundheitsbereich darf man sich nicht so viel Zeit lassen, um wesentliche Entscheidungen zu treffen“, hält Staudacher fest.
Dass nun SPÖ-Kucher, Klubobmann im Nationalrat, eine parlamentarische Anfrage an seine eigene SPÖ-Gesundheitsministerin Schumann stellt, ist bezeichnend für das Chaos rund um den UKH-Umzug. „Die eigene Partei zum Handeln aufzufordern, obwohl die SPÖ in Bund und Land in der Regierung sitzt, ist einfach nur lächerlich“, so Staudacher. „Die SPÖ hat alle Fäden in der Hand. Kucher ist als Klubobmann im Parlament an allen wesentlichen Entscheidungen beteiligt! Mit dieser Anfrage scheint er sich aus der Verantwortung ziehen zu wollen“, stellt Staudacher fest.
SPÖ-Prettners Leuchtturmprojekt wackelt nicht nur, es könnte sich sogar in Luft auflösen. „Die SPÖ lebt völlig an der Realität vorbei, von einer Verbesserung der Versorgungsstruktur kann hier keine Rede sein. Erneut zeigt sich, dass die SPÖ keinen Plan hat, wie das Gesundheitssystem in Kärnten zukunftsträchtig aufgestellt werden kann“, erklärt Staudacher abschließend.