SPÖ-Fellner macht bei Stromkosten-Explosion „Viel Lärm um Nichts“ und bleibt Lösungen schuldig
Land Kärnten hat beherrschenden Einfluss auf Kelag und schafft es nicht, die Strom- und Netzkosten nachhaltig zu senken – Populistisches Doppelspiel der ÖVP leicht durchschaubar
Laut Medienberichten hat SPÖ-Fellner es nicht geschafft, eine Lösung mit Kelag und KNG gegen die geplante Erhöhung der Strom-Netzkosten zu erzielen. Für FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer ein fatales Zeichen: „Leider hat SPÖ-Fellner viel Lärm um Nichts gemacht und ist offensichtlich gescheitert. Die Kelag steht unter dem beherrschenden Einfluss des Landes Kärnten - wie das der Rechnungshof ganz klar festgestellt hat - und damit ist die rot-schwarze Landesregierung auch verantwortlich. Hier wedelt der Schwanz mit dem Hund: Wie kann es sein, dass man hier keine Lösung im Sinne der Kärntner Bevölkerung erwirkt?“, kritisiert Angerer. Die Freiheitlichen haben bereits 2023 einen Antrag im Kärntner Landtag gestellt, dass die vom Land Kärnten nominierten Aufsichtsräte in der KELAG ausgetauscht werden müssen, damit endlich im Interesse der Kärntner Bürger gehandelt wird.
Dass die Wirtschaftskammer zur Erhöhung der Netzgebühren von einem „Standortskandal“ spricht, verwundert FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer: „Die ÖVP forciert das Milliardenprojekt der 380-kV-Stromautobahn wie ein Erfüllungsgehilfe der Stromkonzerne – das passt nicht damit zusammen, dass man höhere Netzkosten verurteilt. Denn letztlich führt die Investition in Höhe von 4,5 Milliarden Euro, die für die 380-kV-Leitung anfallen, dazu, dass die Strom-Netzkosten weiter explodieren werden. Darunter werden nicht nur private Haushalte, sondern auch die heimische Wirtschaft immens leiden. Das populistische Doppelspiel der ÖVP ist leider leicht durchschaubar“, hält Angerer fest.