„SPÖ-Erfolgsmeldung“ zur 380-kV-Leitung entpuppt sich als Täuschung
Gemeinden sollen mit Zuwendungen ruhiggestellt werden – Entschädigungen zahlen alle Stromkunden – SPÖ ignoriert die Interessen der Bürger
Klubobmann Luca Burgstaller und seinen Aussagen zur 380-kV-Leitung und der Entschädigung für Gemeinden in Höhe von 98.000 Euro je Leitungskilometer erklärt FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer: „Die von der SPÖ als Erfolg dargestellte Entschädigung für Gemeinden ist in Wahrheit nur noch eine weitere Belastung für die Bevölkerung. Was die SPÖ hier als Erfolg verkauft, ist eine Mogelpackung. Denn diese Kosten von rund 19 Mio. Euro tragen am Ende nicht irgendwelche Konzerne, sondern einzig und allein die Stromkunden in Kärnten – also alle Privathaushalte und Unternehmen über ihre Stromrechnung“, stellt Angerer klar.
Das sei ein weiteres Beispiel dafür, dass die SPÖ bei der 380-kV-Leitung von Beginn an ausschließlich die Interessen der Projektwerber vertreten habe und nicht die Interessen der besorgten Bürger. „Die Sorgen der betroffenen Bevölkerung wurden konsequent ignoriert. Stattdessen versucht man jetzt, die Gemeinden mit finanziellen Zuwendungen ruhigzustellen“, kritisiert Angerer. Viele Gemeinden würden unter massivem finanziellen Druck stehen, der durch die Politik der SPÖ/ÖVP-Landesregierung verursacht wurde. „Die Misswirtschaft von SPÖ und ÖVP in der Landesregierung mit massiv steigenden Kosten im Sozial- und Gesundheitsbereich, welche die Gemeinden mitfinanzieren müssen, haben zu dieser Situation geführt“, so Angerer.
Während sich die SPÖ von Anfang an bei der 380-kV-Leitung die Anliegen der Bürger ignoriert habe, sei der Zugang der FPÖ klar: „Zuerst der Mensch, dann die Natur und dann erst die Interessen der Konzerne – und nicht umgekehrt!“