Slowenen in Wien und Graz bestimmen Volksgruppen-Vertretung im Rat der Kärntner Slowenen
Niedrige Wahlbeteiligung zeigt mangelndes Interesse der eigenen Volksgruppe
Der Rat der Kärntner Slowenen hat die Vertreter für den Volksgruppentag gewählt. „Die Wahlbeteiligung von knapp 30% zeigt, dass diese Vertretung von der Volksgruppe nicht mehr sehr ernst genommen wird“, stellt FPÖ-Klubobmann-Stv. Josef Ofner fest. „Nachdem vor allem Angehörige der slowenischen Volksgruppe aus Wien oder Graz gewählt haben, ist auch klar, dass sich die Kärntner Slowenen mit ihren Interessen nicht mehr vertreten fühlen“, so Ofner.
Der Klub slowenischer Studenten in Wien, der vermutlich Teil der Wiener Wähler ist, ist für seine linksextremen Aktionen bekannt und hat auch das antifaschistische Bildungscamp auf dem Peršmanhof mitorganisiert. „Nachdem so viele Slowenen aus Wien und Graz bei der Wahl der Volksgruppenvertretung abgestimmt haben, liegt der Verdacht nahe, dass der Rat der Kärntner Slowenen von Linksextremisten gelenkt wird“, kritisiert Ofner. Zur möglichen Nachfolge Valentin Inzkos durch Rudi Vouk hält Ofner abschließend fest: „Rudi Vouk steht als „rasender Anwalt“ nicht für das Verbindende, sondern ist einer jener wenigen Zündler, die dem Dialog und einem harmonischen Zusammenleben im Weg stehen.“