Probleme mit Öffi-Verbindungen für Schüler in Oberkärnten - Landesrat Schuschnig darf nicht weiter tatenlos zusehen!
Ländlicher Raum leidet unter Fahrplanänderungen durch neue Koralmbahn – Verkehrslandesrat Schuschnig muss endlich Lösungen für betroffene Kinder, Eltern und Schulen finden
Zu den anhaltenden Problemen mit den Öffi-Verbindungen für die Schüler in Oberkärnten – aufgrund Umstellungen durch die Koralmbahn sind Schüler teilweise 45 Minuten später zuhause als vor dem Fahrplanwechsel – erklärt der 2. Landtagspräsident und Spittaler Stadtrat Christoph Staudacher: „Durch die neue Koralmbahn gibt es seit Mitte Dezember neue Fahrzeiten, die bei den betroffenen Schülern und Eltern für Chaos und Unmut sorgen. Die FPÖ hat daher im Dezember im Landtag eine Anfrage an den zuständigen ÖVP-Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig eingebracht. Leider schaut Schuschnig tatenlos zu und schiebt die Verantwortung von sich. Wir fordern Schuschnig auf, endlich tätig zu werden und Lösungen für die Kinder, Eltern und Schulen zu finden. Der aktuelle Zustand ist unzumutbar für alle Betroffenen!“, so Staudacher.
Er weist darauf hin, dass Schulen sogar ihre Unterrichtszeiten an neue Busfahrpläne angepasst haben, aber die Probleme anhalten. Auch ein Runder Tisch zwischen den Kärntner Linien und Schuldirektoren blieb nun ohne Ergebnis.
„Die Koralmbahn wurde 30 Jahre nach Planungsbeginn eröffnet – die jetzigen Probleme sind also keine Überraschung. Aber in Kärnten wurde alles verschlafen. Die Regierung hat es verabsäumt, optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, um rechtzeitig neue Betriebe anzusiedeln und die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellen. Zusätzlich hat man insbesondere in Oberkärnten durch die Änderung von Öffi-Fahrplänen betroffene Eltern und Schüler vor den Kopf gestoßen. Das hat massive Auswirkungen auf Schüler und Eltern, die damit zurechtkommen müssen, wie die Kinder rechtzeitig in die Schule und wieder nach Hause kommen. Es ist unfassbar, dass solche schwerwiegenden Entscheidungen an der Bevölkerung vorbei getroffen werden. Und es zeigt wieder einmal, wie sich zuständige Referenten in der Landesregierung ihrer Verantwortung entziehen, statt die Probleme der Bürger zu lösen“, ist der 2. Landtagspräsident erzürnt.