Postenschacher der SPÖ vorhersehbar
Besetzung des KABEG-Vorstands keine Überraschung – SPÖ kümmert sich um Parteigünstlinge anstatt um Kärnten
Die Nachfolge von Arnold Gabriel ist laut aktuellen Medienberichten entschieden: Karl Cernic soll der neue Vorstand der KABEG werden. „Dass Cernic das Rennen gemacht hat, ist für mich keine Überraschung. Denn die Personalrochaden der SPÖ sind schon lange vorhersehbar“, so FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer.
Angerer hatte bereits im März dieses Jahres notariell hinterlegt, wer aus seiner Sicht zum Vorstand der KABEG bestellt werden wird: Karl Cernic - siehe Anhang. Der (Noch-) Geschäftsführer des Kärntner Gesundheitsfonds ist eng mit der Landesregierung verbunden.
„In der Stellenbeschreibung wurde u.a. die Kenntnis des regionalen Strukturplans Gesundheit (RSG) vorausgesetzt. Nachdem Cernic den RSG mitentwickelt hat, wirkte diese Ausschreibung wie maßgeschneidert auf seine Person. Und ich durfte Recht behalten“, hält Angerer fest.
„Wir haben in Kärnten wirklich wichtigere Probleme, als Parteigünstlinge mit Top-Jobs zu versorgen. Der Postenschacher der SPÖ zeigt, wo Prioritäten gesetzt werden: bei der Selbstbeschäftigung. Wir brauchen endlich Lösungen für die Zukunft Kärntens, aber davon sind wir mit dieser Landesregierung immer weiter entfernt“, stellt Angerer abschließend klar.