Postenbesetzungen der SPÖ leider wieder vorhersehbar
Nach dem KABEG-Vorstand ist mit der Bildungsdirektion die nächste Besetzung eines Spitzenpostens erneut keine Überraschung – Schluss mit rotschwarzer Parteibuchwirtschaft: Qualifikation muss endlich wieder an erster Stelle stehen
Die Nachfolge von Isabella Penz ist fix: Tanja Leitner ist die neue Bildungsdirektorin in Kärnten. Innerhalb weniger Monate wurde ein weiterer Spitzenposten im öffentlichen Dienst von der SPÖ besetzt – und zwar erneut absolut vorhersehbar. „Die SPÖ kann mittlerweile auf jahrzehntelange, einschlägige Erfahrung in der Personalvermittlung verweisen. Für Kärnten wäre es aber wichtiger, wenn sie endlich Politik im Sinne der heimischen Bevölkerung machen würden“, so FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer.
Angerer hatte – wie schon vor der Entscheidung für Karl Cernic als neuen KABEG-Vorstand – bereits vor Monaten notariell beglaubigt hinterlegt, wer aus seiner Sicht das Rennen in der Bildungsdirektion machen wird. Und auch dieses Mal sollte er Recht behalten.
„Die Selbstbeschäftigung der SPÖ nimmt kein Ende. Anstatt vorhersehbare Personalentscheidungen am laufenden Bande zu treffen, sollten sich die Roten endlich um Lösungen für Kärnten kümmern. Das P in SPÖ steht mittlerweile wohl für Personalvermittlung statt Partei. Mit der rotschwarzen Parteibuchwirtschaft in Kärnten muss Schluss sein, es muss endlich wieder die Qualifikation an erster Stelle stehen. Der vorhersehbare Postenschacher führt leider dazu, dass sich viele qualifizierte Bewerber erst gar nicht mehr bewerben“, stellt Angerer abschließend fest.