Neues Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz muss zurück an den Start!
„Von den vollmundigen Sonntagsreden von SPÖ und ÖVP, aus Kärnten das kinder- und familienfreundlichste Land Europas zu machen, ist in der Realität nichts übriggeblieben. Mit dem neuen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz hat die Landesregierung nach dem Flughafen die nächste Bruchlandung erlitten, da es nicht zu Ende gedacht war und realitätsfern ist. Es ist für Gemeinden unfinanzierbar, es gibt keine Wahlfreiheit und keine bessere Betreuung. Auch die statistischen Zahlen im Österreichvergleich sind ernüchternd, da Kärnten noch immer Schlusslicht bei der Kleinkindbetreuung und generell bei der Kinderbetreuung ist. Wir fordern daher: Zurück an den Start mit diesem Gesetz“, erklärt der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer.
„Ähnlich wie bei den Neuen Mittelschulen befürworten wir eine Wahlfreiheit der Eltern, wobei eine etwaige Regelung zuerst zu Ende gedacht werden muss. Sowohl im Sinne der Kinder und Eltern als auch im Hinblick auf die Gemeinden, die schlussendlich diejenigen sind, die die Regelung umsetzen werden, muss eine praktikable und finanzierbare Lösung gefunden werden“, so FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Michael Reiner.
Zur Wahlfreiheit in der Kärntner Kinderbetreuung bringt die FPÖ heute im Landtag auch einen Antrag ein und fordert eine Erhebung durch die Bildungsabteilung.