Mercosur-Abkommen ist eine Hiobsbotschaft für unsere Bauern
ÖVP hat die Bauern einmal mehr verraten
„Das Mercosur-Abkommen ist eine Hiobsbotschaft für unsere Bauern und die gesamte Landwirtschaft in Österreich. Das Abkommen wird das dramatische Bauersterben noch weiter verstärken. Die ÖVP kann sich daher in Zukunft das Geschwätz von Regionalität und regionalen Produkten sparen, denn sie hat ihre Kernklientel in der Bauernschaft verraten.“ Das erklären der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer und der freiheitliche Vizepräsident der Landwirtschaftskammer, Roman Linder, zum Mercosur-Freihandelsabkommen, welches nach dem heutigen Mehrheits-Beschluss durch die EU-Botschafter am 12. Jänner von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterzeichnet werden soll.
Die ÖVP-Wirtschaftsvertreter haben sich massiv für Mercosur ausgesprochen und Druck ausgeübt. „Die ÖVP hat nichts unternommen, um das Mercosur-Abkommen zu verhindern, sondern tatenlos zugesehen und die Bauern wieder einmal verraten! Unsere Bauern werden massive Leidtragende sein, wenn Billigstfleisch aus Südamerika massenhaft importiert wird. Die Qualitäts- und Umweltstandards in den Mercosur-Staaten sind mit jenen in der EU nicht vergleichbar, wie auch jüngste Skandale um die Verabreichung von in der EU verbotenen Hormonen und Antibiotika in Brasilien gezeigt haben“, so die FPÖ-Politiker.
„Zuerst wurden unsere Landwirte durch die verrückte EU-Bürokratie und den Green Deal massiv in ihrer Existenz gefährdet – aber statt unsere Bauern und unsere heimischen Familienbetriebe zu schützen, wird das Bauernsterben durch den Mercosur-Deal noch dramatisch zunehmen“, kritisieren Angerer und Linder scharf.