Lückenschluss der Koralmbahn durch Güterbahntrasse weiter aufgeschoben
Kärnten bei Infrastrukturprojekten wieder benachteiligt – Bevölkerung weiterhin Bahnlärm ausgesetzt
Wieder einmal heißt es für Kärnten: Bitte warten! Denn die dringend notwendige Errichtung einer eigenen Güterbahntrasse zwischen Klagenfurt und Villach wird es lt. SPÖ-Infrastrukturminister Hanke vor 2040 nicht geben. FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer: „Es ist unfassbar, dass die vom Bahnlärm betroffene Bevölkerung und die Tourismusbetriebe von Klagenfurt bis Villach wieder von der Bundesregierung im Stich gelassen werden. Der Lückenschluss der Koralmbahn muss endlich umgesetzt werden – denn jetzt endet das Jahrhundertprojekt Koralmbahn in Klagenfurt“, so Angerer.
Grundsätzlich seien die angekündigten und längst überfälligen Projekte in die Verbesserung der Infrastruktur für Bahn und Straßen zu begrüßen – die Blockade durch die Grünen habe viel Zeit gekostet und dem Wirtschaftsstandort Kärnten geschadet. „Der Wermutstropfen bleibt nun die fehlende Lösung für den Zentralraum. Hier muss die Landesregierung weiter Druck in Wien ausüben. Es kann nicht sein, dass die Kärntner Bevölkerung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag vertröstet wird“, hält Angerer entschieden fest. „Wir fordern seit Jahren die Errichtung einer eigenen Güterbahntrasse zwischen Klagenfurt und Villach. Bei diesem Projekt geht es auch darum, die 200.000 Bürger zu schützen, die vom gesundheitsschädlichen Bahnlärm betroffen sind und versuchen, sich durch zahlreiche Bürgerinitiativen Gehör zu verschaffen – sie müssen nun weitere 15 Jahre warten, bis überhaupt etwas passiert. Es ist höchste Zeit, dass die Interessen der eigenen Bevölkerung von SPÖ und ÖVP ernst genommen werden und Kärnten nicht weiter benachteiligt wird“, so Angerer abschließend.