Keine Arbeitsplätze ohne Arbeitgeber
Betriebe müssen endlich entlastet werden – Wirtschaftsstandort verlangt nach Bürokratieabbau
Rekord-Firmenpleiten, sinkende Wirtschaftsleistung, steigende Sprit- und Energiekosten, Green Deal – die heimische Wirtschaft kommt nicht zur Ruhe. Darum kann man gar nicht genug hervorheben, welch große Bedeutung den Arbeitgebern zukommt: Denn sie schaffen Arbeitsplätze. „Die Landesregierung treibt Kärnten in den wirtschaftlichen Abgrund, die Investitionsbereitschaft sinkt und alle haben mit der Teuerung zu kämpfen. Dass die Bundesregierung eine Entlastung in Form der Senkung der Lohnnebenkosten erst für 2028 ankündigt, ist ein Schlag ins Gesicht der Unternehmer. Was die Wirtschaft jetzt braucht, ist die Senkung der Energiekosten, eine rasche Steuerentlastung und die längst überfällige Entbürokratisierung“, so FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer.
Die fortschreitende Deindustrialisierung gefährdet Arbeitsplätze – allein in der metalltechnischen Industrie wurden in zwei Jahren 10.000 Mitarbeiter abgebaut. „Die Lage ist mehr als ernst. Insbesondere die hohen Energiekosten sorgen dafür, dass immer mehr Unternehmen in Länder abwandern, in denen sie billiger produzieren können. Dieser Entwicklung muss dringend entgegenwirkt werden“, warnt Angerer.
16.000 Arbeitgeberbetriebe schaffen Arbeit und Einkommen für rund 200.000 Kärntner. „Ich danke allen Unternehmen, die trotz widriger Umstände in Kärnten tätig sind – und hoffentlich bleiben! Die Koralmbahn allein wird nicht reichen, um die Wirtschaft florieren zu lassen. Kärntens Unternehmer brauchen jetzt Luft zum Atmen und keinesfalls neue Belastungen. Wir Freiheitliche fordern darum dringend die Senkung der Energiekosten und den notwendigen Abbau der Bürokratie. Wenn die Landesregierung weiterhin tatenlos zusieht, werden weitere Arbeitsplätze gefährdet statt gesichert“, betont Angerer.