9,2 Millionen im Topf – aber Kärnten schläft in der Pendeluhr!
Landesregierung verschläft Chancen und belastet gleichzeitig die Bevölkerung weiter
„Es ist bezeichnend für diese SPÖ-ÖVP-Landesregierung: Geld ist vorhanden, Chancen liegen am Tisch und trotzdem schläft man wieder einmal in der Pendeluhr“, kritisiert Kärntens FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer scharf den – wie heute bekannt wurde – gescheiterten Flächenankauf bei der Schlangeninsel im Wörthersee.
„Wie kann es sein, dass das Land erst aktiv wird, wenn ein Verkauf bereits abgeschlossen ist? Wer trägt hier die Verantwortung für dieses erneute Versagen?“, so Angerer weiter. Besonders unverständlich sei, dass gleichzeitig Steuern und Abgaben – etwa bei der Motorbootabgabe – erhöht werden, die vorhandenen Mittel aber nicht zielgerichtet eingesetzt werden. „Die Kärntner zahlen immer mehr, sehen aber immer weniger Nutzen. Das ist schlicht nicht akzeptabel. Während die Regierung nichts tut, ziehen andere vorbei und sichern sich Chancen, die eigentlich dem Land gehört hätten. So verspielt man Vertrauen und Zukunft gleichermaßen“, so der FPÖ-Chef abschließend.
Florian Pacher, FPÖ-Gemeindevorstand in Pörtschach, ergänzt: „Das Land Kärnten hat eine Jahrhundertchance für Pörtschach verpasst! Gerade dieses Areal, gelegen zwischen Gemeinde und Bundesforsteflächen, hätte die einmalige Möglichkeit geboten, spürbaren öffentlichen Mehrwert zu schaffen. Konkret wäre eine unkomplizierte Erweiterung des Pörtschacher Promenadenbades möglich gewesen, mit deutlich mehr Fläche und Qualität für Einheimische und Gäste. Damit hätte die Schlangen- bzw. Blumeninsel als zusammenhängender Bereich langfristig für die Allgemeinheit gesichert werden können.“ Pacher fordert die Landesregierung daher auf, sich dennoch umgehend mit dem neuen Eigentümer an den Verhandlungstisch zu setzen, um doch noch eine Lösung im Sinne der Bevölkerung zu erzielen.