FPÖ-Angerer zur Krise in Kärntens Kindergärten: Private Kindergärten müssen erhalten und Familienscheck eingeführt werden
SPÖ-Versagen bei der Kinderbetreuung wird immer deutlicher sichtbar - Ideologische Blockaden müssen endlich fallen
Auf Basis der aktuellen Kritik der Direktorin der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik in Kärnten, Frau Barbara Grabner, in der heutigen Kronen Zeitung, wonach Kärntens Kindergärten in der Krise stecken, stellt der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer fest: „Die Aussagen von Frau Grabner bestätigen erneut die jahrelange Kritik der FPÖ, denn es ist Tatsache, dass die Kinderbetreuung gerade von der SPÖ in Kärnten massiv vernachlässigt wird. Die SPÖ-ÖVP Landesregierung hat Kärntens Kindergärten tatsächlich in den letzten Jahren in eine wirtschaftliche und pädagogische Krise geführt.“
Laut Statistik Austria ist Kärnten im Bereich der Kinderbetreuung bei den Drei- bis Fünfjährigen auf den letzten Platz abgerutscht. Das ist Fakt, und da hilft auch die SPÖ-Schönrederei nichts, stellt Angerer fest.
Auch für die Gemeinden ist das Kärntner Kinderbetreuungs-Modell auf Dauer nicht finanzierbar. „Das, was wir schon 2023 festgestellt haben – dass das Kärntner Kinderbetreuungs-Modell ein Husch-Pfusch-Gesetz kurz vor der Landtagswahl ist – ist leider eingetreten. Es ist völlig unausgegoren, daher müssen wir mit dem Gesetz wieder zurück an den Start“, fordert Angerer, denn „es ist für Gemeinden nicht finanzierbar, der Gruppenausbau ist nicht stemmbar und viele privat betriebene Kindergärten stehen leider vor dem Aus. Zudem wurde der wichtigste Punkt außen vor gelassen: Die Kinder und Eltern. Wo ist die Qualitätssteigerung für die Kinder und Eltern geblieben? Die Landesregierung hat 2023 die beste Bildung für unsere Kinder versprochen – aber genau das findet nicht statt!“
Abschließend stellt der Kärntner FPÖ-Chef fest, dass es seitens der Freiheitlichen bereits seit Jahren alternative Lösungsvorschläge gibt, wie beispielsweise den „Familienscheck“ für die Betreuung von Kleinkindern zuhause, der Familien Wahlfreiheit im Hinblick auf die Betreuung ihrer Kinder geben würde und betont: „Jetzt muss endlich gehandelt werden. Ebenso muss alles unternommen werden, damit die vielen privaten Kindergärten in Kärnten erhalten werden. Ideologische Blockaden müssen endlich fallen, es braucht neue Ansätze und Lösungen.“