Flughafen - LHStv. Gruber ist wesentliche Antworten schuldig geblieben!
Politische Verantwortung für die Zustände am Flughafen tragen SPÖ und ÖVP – Kein Plan für eine echte Wiederbelebung des Kärntner Flughafens
Zur gestrigen Dringlichkeitsanfrage der FPÖ zum Kärntner Flughafen zu den Auswirkungen des Urteiles des Handelsgerichtes Wien, welches das Ziehen der Call-Option für rechtswidrig erklärt hat, erklärt der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer: „Der zuständige ÖVP-Beteiligungsreferent LHStv. Martin Gruber ist wesentliche Antworten über die Auswirkungen des Urteiles und über die zukünftige Entwicklung am Flughafen schuldig geblieben. Zugleich ist Gruber nicht bereit, das Urteil des Handelsgerichtes Wien dem Kärntner Landtag zu übermitteln, mit der Begründung, das Urteil sei nicht öffentlich und noch nicht rechtskräftig. Dies, obwohl es sich um öffentliches Eigentum handelt. Das ist eine Missachtung des Landtages als Gesetzgeber und Vertreter der Kärntner Bevölkerung. Die Mauschelei rund um den Flughafen geht also munter weiter“, kritisiert Angerer.
Es habe sich einmal mehr bestätigt, dass der Schaden am Kärntner Flughafen bereits durch den Verkauf des Flughafens im Jahr 2018 eingetreten ist, welchen SPÖ und ÖVP am Landtag vorbei durchgeführt haben. Angerer: „SPÖ und ÖVP tragen die volle politische Verantwortung für die Zustände am Flughafen. Jetzt geht es nur mehr darum, dass der Schaden nicht noch größer wird. Das Vertrauen in die handelnden Personen in der Landesregierung und in der Beteiligungsverwaltung ist aber enden wollend!“
Gruber und die Landesregierung hätten aber auch keinen Plan für eine echte Wiederbelebung und Weiterentwicklung des Flughafens. „Während sich Flughäfen wie Triest, Laibach oder Graz höchst erfolgreich entwickeln, hatte Klagenfurt im Jahr 2025 lediglich 175.000 Passagiere. Das darf so nicht weitergehen!“, erklärt Angerer, der auch das völlige Desinteresse der SPÖ am Kärntner Flughafen kritisiert. „In der gestrigen Landtagssitzung und der Debatte zum Flughafen gab es keine einzige Wortmeldung der Landeshauptmannpartei SPÖ. Klarer kann man sein Desinteresse an einer der wichtigsten Infrastruktureinrichtungen Kärntens nicht zeigen.“