Flughafen: Beschönigungsversuche Grubers für das selbst verursachte Desaster
Flughafen Klagenfurt braucht Klarheit statt Schönrederei
Die heutigen Aussagen von ÖVP-LHStv. Martin Gruber zum Flughafen Klagenfurt bezeichnet der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer als „Beschönigungsversuche für das selbst verursachte Desaster.“ Er erinnert daran, dass der Ursprung der derzeitigen Lage am Flughafen eine chaotische Privatisierung mit dem Verkauf der Mehrheitsanteile an Lilihill war - und das von SPÖ und ÖVP im Alleingang am Kärntner Landtag vorbei. „Später erfolgte nach langen Diskussionen der Rückkauf des Flughafens, welcher jetzt vom Handelsgericht Wien als rechtswidrig befunden wurde. Der Zweckoptimismus von Gruber, dass die weiteren Instanzen anders entscheiden würden, ist zu wenig. Die Landesregierung hätte schon seit Jahren für die Weiterentwicklung des Flughafens sorgen müssen“, betont Angerer.
Gruber und KBV-Vorstand Martin Payer bleiben viele Fragen seit Monaten schuldig. „Wie sieht der Plan B der Landesregierung aus, falls auch die weiteren Instanzen für Lilihill entscheiden? Können Schadenersatzforderungen von Lilihill gegen das Land drohen und wie ist man darauf vorbereitet? Wer soll bei dieser Rechtsunsicherheit und ständigen negativen Schlagzeilen am Flughafen investieren und dem Flughafen Vertrauen entgegenbringen?“, fragt der FPÖ-Chef und erklärt weiter: „Wir fordern seit Monaten Aufklärung, aber die rot-schwarze Landesregierung bleibt alle Antworten schuldig und beschränkt sich auf Beschwichtigungen. Das ist bei so einer wichtigen Infrastruktureinrichtung wie dem Flughafen verantwortungslos gegenüber Kärnten!“