Firmensterben in Kärnten nimmt kein Ende
342 Firmenpleiten in den ersten drei Quartalen 2026 – Heimische Wirtschaft braucht Senkung der Energiekosten und Abgaben
Laut Medienberichten setzt sich der Negativtrend bei den Firmeninsolvenzen fort: Die aktuelle Insolvenzstatistik des AKV weist aus, dass die Firmenpleiten in Kärnten in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr auf 342 gestiegen sind. Die Gastronomie trifft es mit einem Plus von 56 Prozent besonders hart. Laut AKV ist bei den Unternehmensinsolvenzen keine Entspannung in Sicht, das anhaltende Rekordniveau dürfte sich fortsetzen.
FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer: „Das Firmensterben in Kärnten nimmt kein Ende, weil die Bundesregierung es nicht schafft, die heimischen Unternehmen rasch und spürbar zu entlasten. Während es in der Koalition von SPÖ, ÖVP und Neos immer mehr Streitigkeiten gibt, bleibt die Wirtschaft auf der Strecke. Aber die Rechnung ist ganz einfach: Weniger Betriebe bedeuten weniger Arbeitsplätze. Auch SPÖ und ÖVP in Kärnten bleiben untätig: Worauf warten sie? Wir fordern weiterhin: Schluss mit hohen Energiekosten, überbordender Bürokratie und immer höheren Abgaben. Wir haben bereits zahlreiche Initiativen dazu im Kärntner Landtag eingebracht, die von SPÖ und ÖVP abgelehnt wurden.“
Für Angerer sind Einsparungen im System das Gebot der Stunde. „Es braucht eine schlankere Verwaltung, um den notwendigen Spielraum für öffentliche Investitionen zu schaffen, die dringend notwendig sind. Kärnten braucht endlich Lösungen statt leeren Versprechen“.