Fellner und Gruber nehmen Entmachtung durch Wien stillschweigend hin
SPÖ und ÖVP sind nicht in der Lage, die Interessen Kärntens zu vertreten
Bei einem Treffen in Wien haben LH Daniel Fellner und LH-Stv. Martin Gruber die „Bund-Kärnten-Agenda“ an Bundeskanzler Christian Stocker und Vizekanzler Andreas Babler übergeben: Vom Bund wird eine Partnerschaft auf Augenhöhe erwartet, um den Standort Kärnten voranzubringen.
FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer:
„Die 50 Punkte in der Bund-Kärnten Agenda von SPÖ-Fellner und ÖVP-Gruber enthalten auch Infrastrukturprojekte, bei denen in Kärnten seit Jahren nichts weitergeht. Warum hat sich die Landesregierung nicht schon in der letzten Legislaturperiode bei der schwarz-grünen Regierung, die zahlreiche Projekte verhindert hat, für Kärnten stark gemacht? Warum haben SPÖ und ÖVP hier so lange zugewartet?“
„Ich hätte mir von LH Fellner und LH-Stv. Gruber vor allem erwartet, dass sie sich endlich gegen die Eingriffe des Bundes in Länder- und Gemeindekompetenz wehren – aber darüber liest man nichts. Entmachtungsgesetze wie das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) nehmen Fellner und Gruber stillschweigend hin, dabei hätte es hier ein klares Zeichen im Sinne Kärntens gebraucht. Das Verhalten der rot-schwarzen Landesregierung bedeutet, dass wir in Zukunft bald nichts mehr in unserem eigenen Land zu reden haben.“