Wiederholte massive Erhöhung der Strom-Netzkosten in Kärnten befeuert die Teuerung
Während Netztarife für Strom 2027 in Österreich im Schnitt sinken, steigen sie in Kärnten weiter an – Freiheitliche fordern ein Ende des Teuerungs-Wahnsinns
In den Kärntner Haushalten trudeln Stromabrechnungen inkl. Nachzahlungsaufforderungen ein und die aktuellen Berichte zu den Netzkosten 2027 zeigen, dass in Kärnten das ohnehin schon teuerste Stromnetz Österreichs zum wiederholten Male noch teurer wird, nämlich um knapp 10 Prozent. Währenddessen werden im kommenden Jahr im Österreich-Schnitt Haushalte sogar entlastet.
„Dass die Strom-Netzkosten in Kärnten schon wieder überdurchschnittlich steigen, ist ein Brandbeschleuniger für die Auswirkungen der Teuerung. Das Leben – insbesondere das Wohnen – wird somit noch teurer“, kritisiert FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer. „Auch die Netzgebühren für das Gasnetz steigen hierzulande mit einem Plus von rund 20 Prozent österreichweit am stärksten. Kein Wunder, dass immer mehr Kärntner armutsgefährdet sind. Die Politik hat die Aufgabe, im Sinne der Bevölkerung verantwortungsvoll zu wirtschaften – aber bei uns bedeutet die Politik von SPÖ und ÖVP in erster Linie, dass die Bürger geschröpft und mit immer neuen und höheren Abgaben belastet werden“, so Angerer.
Die Versprechen der rot-schwarzen Regierung rund um die verordnete Energiewende und den Green Deal laufen ins Leere. „Dass der Ausbau Erneuerbarer Energie zu günstigeren Energiepreisen führt, entspricht nicht der Realität“, stellt Angerer fest. „Das mit der Klimaneutralität 2040 aufgezwungene Gold-Plating ruiniert die Wirtschaft und damit unseren Wohlstand. Nun wird sogar die Wirtschaftskammer (WKO) auf die schrecklichen Folgen des Green Deals aufmerksam: Das Erneuerbare Energien Gesetz – Verkehr (EEG-V), welches den Anteil erneuerbarer Energie im Verkehrs- und Mobilitätssektor erhöhen soll, würde laut einer aktuellen Studie der WKO dazu führen, dass die Preise 2035 für Benzin um 86 Cent und für Diesel sogar um 95 Cent mehr pro Liter steigen. Die aktuellen Preise sind schon eine massive Belastung für die heimische Wirtschaft und auch für private Haushalte – rund drei Euro pro Liter Sprit würden wohl den Todesstoß für viele Unternehmen bedeuten.“
Die Freiheitlichen fordern ein Ende des Teuerungs-Wahnsinns und bringen im Kärntner Landtag auch laufend Initiativen für eine Entlastung der Bürger ein. „Wir werden nicht aufhören, uns für die Interessen der Kärntner Bevölkerung einzusetzen und fordern u.a. eine nachhaltige Senkung der Stromkosten. Das Leben muss wieder leistbar sein“, betont Angerer.