Endlich dauerhaft günstige Strompreise in Kärnten umsetzen!
Wann werden SPÖ und ÖVP endlich im Sinne der eigenen Bevölkerung handeln? – KELAG-Satzungen endlich ändern
„Der KELAG-Gewinn in Höhe von 350 Mio. Euro im Jahr 2025 zeigt, dass die Kärntner Bevölkerung und die Wirtschaft noch immer viel zu hohe Strompreise zahlen müssen. Die KELAG hat noch immer wesentlich höhere Gewinne als vor der Energiekrise, als diese bei rund 100 Mio. Euro pro Jahr lagen. Das beweist, dass genug Spielraum für Strompreis-Senkungen gegeben ist“, betont FPÖ-Chef Erwin Angerer. Er fordert die SPÖ/ÖVP-Landesregierung auf, endlich im Sinne der eigenen Bevölkerung zu handeln und günstige Strompreise durchzusetzen, statt tatenlos zuzusehen.
Angerer erinnert daran, dass die Landesregierung beherrschenden Einfluss auf die KELAG hat – wie auch der Rechnungshof nochmals klargestellt hat. „Wann werden SPÖ und ÖVP endlich die Empfehlungen des Rechnungshofes auf Änderung der KELAG-Satzungen umsetzen? Die Bereitstellung von sicherem und kostengünstigem Strom ist laut Rechnungshof in den Satzungen oder dem Unternehmensleitbild der KELAG zu verankern ist. Damit wäre der Vorstand verpflichtet, endlich dauerhaft einen günstigen Strompreis umzusetzen!“, so Angerer. Ein FPÖ-Antrag liegt dazu bereits im zuständigen Ausschuss.
Die befristete Strompreissenkung der KELAG ab 1. April sei nur ein Teilerfolg und jedenfalls zu wenig. „Erst durch den monatelangen Druck der FPÖ hat sich die KELAG überhaupt bewegt. Es muss dauerhaft günstige und faire Strompreise in Kärnten geben, welche die Kunden auch automatisch erhalten“, betont der FPÖ-Chef. Derzeit müssten sich Kunden aktiv bei der KELAG melden, was inakzeptabel sei.