Elternkarenz im Bürgermeisteramt endlich regeln
FPÖ fordert Lösung, um politische Funktionen familienfreundlicher zu gestalten – für Frauen und Männer
Zur aktuellen Diskussion rund um die Elternkarenz von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in Kärnten äußerte sich heute die stellvertretende FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Tina Angela Berger in einer Aussendung. „Eine Schwangerschaft oder Kinderbetreuungspflichten dürfen keine Gründe für berufliche Nachteile sein – auch nicht in der Politik. Wer politische Verantwortung in einer Gemeinde übernimmt, darf daher nicht schlechter gestellt werden als in der Privatwirtschaft“, betonte Berger.
„Die rot-schwarze Landesregierung ist hier mit einer Lösung überfällig, denn der Anlassfall aus Kappel liegt bereits wieder mehr als zwei Jahre zurück“, sagte Berger. Die FPÖ trete klar dafür ein, politische Funktionen für Frauen sowie für Männer familienfreundlicher zu gestalten und andere Bundesländer zeigen bereits, dass das funktioniere.
„Eine Karenzierung einer Bürgermeisterin oder eines Bürgermeisters muss bei Bezug von Kinderbetreuungsgeld ermöglicht werden“, erklärte Berger. Analog zu den bestehenden Vertretungsregelungen hätten in einem solchen Fall die Vizebürgermeister die Karenzvertretung zu übernehmen. „Generell sollte es für das Bürgermeisteramt eine bessere sozialrechtliche Absicherung geben und es braucht auch eine Lösung für die persönliche Haftung. So wird die Aufgabe auch wieder attraktiver“, so Berger abschließend.