Vision von SPÖ und ÖVP löst sich in Luft auf
Unverantwortliche Budgetpolitik der rot-schwarzen Landesregierung gefährdet Kooperation zwischen Klinikum Klagenfurt und Med Uni Graz
2024 wurde die Idee einer gemeinsamen Meduni-Struktur zwischen Graz und Klagenfurt noch als Jahrhundertprojekt von SPÖ Alt-Landeshauptmann Kaiser verkauft. Doch aus der Vision dürfte nichts werden, denn das außer Kontrolle geratene Landesbudget macht die geplante Umsetzung unmöglich. FPÖ-Gesundheitssprecher Christoph Staudacher: „Schon 2013 wurde unter freiheitlicher Verantwortung eine eigene Medizin-Uni in Kärnten fertig verhandelt – aber SPÖ und ÖVP haben dieses Projekt zerschlagen, weil es ein Projekt der FPÖ war. Diese Entscheidung hat sich bereits mehrfach gerächt, denn der Gesundheitsbereich in Kärnten wurde von der Landesregierung massiv geschwächt. SPÖ-Prettner produziert ein Luftschloss nach dem anderen: Nach dem Chaos rund um den Umzug des UKH scheitert nun auch die Kooperation zwischen Graz und Klagenfurt bereits vor der Realisierung. Prettner schafft es schlichtweg nicht, den Gesundheitsstandort Kärnten an die Anforderungen unserer Zeit anzupassen und entsprechend zu entwickeln.“
Das Projekt hätte 2030 in Vollbetrieb laufen sollen, doch nun lässt die Absichtserklärung der beiden Institutionen aufhorchen: Denn die Erhöhung der Studienplätze ist nun als Nicht-Ziel festgelegt und durch den Transfer von Ressourcen von Graz nach Klagenfurt wird plötzlich eine Leistungseinschränkung am Universitätsklinikum Graz befürchtet. „Es scheint ganz so, als würde dieses zukunftsträchtige Projekt nun an der verfehlten Finanzpolitik der SPÖ in Kärnten scheitern“, so Staudacher. „Rund um die Eröffnung der Koralmbahn hat die Landesregierung das Zusammenrücken der Steirer und Kärntner hervorgehoben, aber in der Realität bleibt nichts außer heißer Luft. Was heute geplant wird, kann schon morgen am Budget scheitern, das SPÖ und ÖVP einfach nicht in den Griff bekommen. Der Schuldenberg in Kärnten wird immer größer, aber die Chancen für unser Bundesland immer kleiner. So darf es nicht weitergehen! Kärnten braucht endlich Perspektiven. Innovationen müssen – insbesondere im Gesundheitsbereich – wieder Priorität haben“, hält Staudacher fest.