SPÖ und ÖVP sehen tatenlos beim Firmensterben zu
Rund 20 Prozent mehr Firmenpleiten als im Vorjahr in Kärnten – Alarmsignal für Kärntner Wirtschaft
Die aktuelle Insolvenzstatistik des AKV für das erste Halbjahr 2026 zeichnet ein alarmierendes Bild für Kärnten: Die Zahl der Firmeninsolvenzen stieg auf 231 und liegt damit 20 Prozent über dem Vorjahr.
FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer:
„Während die Kärntner Firmen ums Überleben kämpfen, kommen von SPÖ und ÖVP nur Ankündigungen. Tatsache ist, dass die wirtschaftlichen Standortfaktoren in Kärnten einfach nicht stimmen. Überbordende Vorschriften und Auflagen, ausufernde Bürokratie, hohe Energiekosten und die steigende Inflation als Kostentreiber machen den heimischen Betrieben zu schaffen. Darüberhinaus gibt es kaum Aufträge durch die öffentliche Hand. SPÖ und ÖVP haben es schlichtweg verschlafen, in Zeiten der Hochkonjunktur entsprechende Maßnahmen zu setzen und damit optimale Bedingungen für die Kärntner Wirtschaft zu schaffen. Die Ankündigungspolitik allein wird zu wenig sein, um Kärnten wieder wirtschaftlich voranzubringen. Das jüngste wirtschafts- und steuerpolitische „Meisterstück“ von SPÖ und ÖVP ist die aktuell in Kraft getretene Mehrwertsteuersenkung, die auf der einen Seite nicht beim Endkunden ankommt und auf der anderen Seite ein riesiges, kostenintensives Bürokratiemonster für die Wirtschaft darstellt und alle verärgert. Das Ergebnis: Außer Spesen nichts gewesen.“