SPÖ macht private Pflegeheime zum Sündenbock im Pflegebereich
Jahrelanges Versagen der SPÖ wird auf private Betreiber abgewälzt – Reformen in der Pflege noch immer ausständig
LH Daniel Fellners Aussage, dass mit der Pflege kein Gewinn gemacht werden solle, stößt bei FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer auf kein Verständnis. „Die SPÖ will von ihrem jahrelangen Versagen in der Pflege ablenken und nun sollen private Pflegeheimbetreiber als Sündenbock herhalten. Ohne diese wäre das Pflegesystem schon komplett zusammengebrochen“, so Angerer. „Eine Deckelung der Einzelzimmerzuschläge ist zu befürworten, allerdings müssen für alle dieselben Regeln gelten“, hält Angerer fest.
Rund 80% der Pflegebedürftigen werden zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt. Darum fordert die FPÖ schon seit Jahren den „Pflegescheck“ für pflegende Angehörige, um den Wünschen älterer Menschen zu entsprechen und auch das Pflegesystem zu entlasten. „Durch die Förderung der „Pflege zuhause“ würden weniger teure Betreuungsbetten benötigt werden. Aber die SPÖ lehnt das ab und stellt nun die privaten Betreiber als die Bösen hin. Auch die Pflegelehre wird von der SPÖ-ÖVP Landesregierung konsequent verhindert“, fährt Angerer fort.
„Die SPÖ bleibt bei dringend notwendigen Reformen weiterhin säumig. Wir brauchen alternative Betreuungsformen und eine Erweiterung der mobilen Pflege durch freiberuflich tätige Pflegekräfte. Aber das entspricht nicht der Ideologie der SPÖ und darum müssen andere für das Versagen in der Pflegepolitik herhalten. Die Landesregierung muss endlich ihrer Aufgabe, nämlich der Kontrolle der Leistung und der Qualität im Pflegebereich, nachkommen und Verantwortung übernehmen“, so Angerer abschließend.