SPÖ-Gesundheitspolitik gefährdet medizinische Versorgung in Kärnten
Spitals-Management verschärft Ärztemangel, indem Medizinabsolventen monatelang auf ihre erste Stelle warten müssen
„Im Management der Kärntner Spitäler läuft offensichtlich einiges schief“, erklärt FPÖ-Gesundheitssprecher Christoph Staudacher angesichts der bestürzenden Information der Ärztekammer Kärnten, wonach junge Ärzte teilweise monatelang auf ihren ersten Arbeitsplatz in heimischen Krankenhäusern warten müssen. „Trotz des Ärztemangels gelingt es der SPÖ mit ihrer Gesundheitspolitik nicht, jeden erfolgreichen Medizinabsolventen sofort zu beschäftigen. Dieser Befund ist niederschmetternd, denn offenbar ignorieren die Verantwortlichen den bestehenden Versorgungsengpass. Weil Ärzte fehlen, müssen in Kärnten bereits Spitalseinheiten geschlossen werden und Patienten monatelang auf Untersuchungen oder Operationen warten“, betont Staudacher.
Wer in dieser ohnedies schon angespannten Situation junge Ärzte blockiert, indem er die verpflichtende Basisausbildung behindert, verschärft den Ärztemangel nur weiter anstatt ihm entgegenzuwirken. „Diese fatale Politik richtet sich gegen junge motivierte Ärzte und in weiterer Folge gegen die Versorgungssicherheit der Kärntner Bevölkerung“, stellt Staudacher unmissverständlich fest. Er unterstützt die Forderung der Ärztekammer Kärnten nach einer Ausbildungsgarantie für alle jungen Ärztinnen und Ärzte in Kärnten. „Wer heute das Medizinstudium abgeschlossen hat, muss – wenn er will – schon morgen eine Stelle in einem Kärntner Spital bekommen!“, stellt Staudacher klar.
Wie dringlich die Situation ist, illustriert Staudacher mit folgenden Zahlen: „Wir haben in Kärnten rund 1.650 angestellte Ärzte in den Spitälern - davon erreichen in den nächsten Jahren rund 100 pro Jahr das Pensionsalter. Und trotzdem fehlt es an entsprechenden Ausbildungsstellen für junge Ärzte, die auf Wartelisten gesetzt werden. Dieses Versagen des Spitals-Managements und der Politik gefährdet die Versorgung der Patienten. Durch die Ignoranz der rot-schwarzen Landesregierung und der Kabeg-Verwaltung sind massive negative Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung in Kärnten zu befürchten“, so Staudacher. „SPÖ-Prettner fordert bei jeder Gelegenheit mehr Plätze für Medizinstudenten, aber gleichzeitig ist sie nicht in der Lage dafür zu sorgen, dass jeder Arzt nach seinem Studienabschluss in Kärnten arbeiten kann“, weist Staudacher abschließend auf die Untätigkeit der SPÖ hin.