SPÖ gefährdet die Gesundheit der Menschen
SPÖ-Bablers Plan, den Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds abzuschaffen, ist ein Gesundheits- und Kostenrisiko für die Kärntner Bevölkerung – FPÖ fordert von SPÖ-Fellner sofortige Distanzierung
SPÖ-Chef Andreas Babler hat im ORF-Sommergespräch angekündigt, den Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds (PRIKRAF) abschaffen zu wollen. „Diese verrückte Idee des SPÖ-Bundesparteiobmannes Babler, alle öffentlichen Zuschüsse für medizinisch notwendige Behandlungen in Privatspitälern zu streichen, hätte desaströse Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung der Kärntner Bevölkerung“, stellt FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer fest.
In Kärnten erhalten zwei Privatkliniken, die pro Jahr 12.000 Patienten behandeln, Geld aus dem PRIKRAF, den Babler abschaffen will. Müssten diese 12.000 Patienten in die ohnehin hoffnungslos überlasteten öffentlichen Krankenhäuser ausweichen, wäre die Gesundheitsversorgung in Kärnten dem Kollaps nahe. „Kärntner müssen schon jetzt Monate und in manchen Fällen sogar Jahre auf notwendige Operationen warten. Bablers Plan würde bedeuten, dass diese Wartezeiten noch viel länger werden und das Personal in den Spitälern noch mehr belastet wird“, erklärt Angerer.
„Die SPÖ spricht sich also klar für Ungerechtigkeit aus, denn jeder Patient in einer Privatklinik zahlt Beiträge in die Krankenkasse ein. Daher ist es auch logisch, dass die Krankenkasse für notwendige medizinische Behandlungen, auch wenn sie in einer Privatklinik erfolgen, Zuschüsse leistet. Wenn es nach Babler geht, sollen die Bürger also brav in die Krankenkasse einzahlen, aber im Krankheitsfall nichts davon haben“, so Angerer.
Mehr als 290.000 Kärntner leisten sich neben ihrer Pflichtversicherung für die Krankenkasse eine private Zusatzversicherung, damit sie im Krankheitsfall in Privatkliniken behandelt werden können. Die Zusatzversicherung übernimmt dabei jenen Kostenanteil, den die Krankenkassen nicht abdecken. „Wenn die SPÖ die Beiträge der Krankenkassen ersatzlos streicht, müssen die Kärntner pro Jahr rund 1.000 Euro mehr für die private Zusatzversicherung zahlen. Wer sich das nicht leisten kann, müsste die private Vorsorge kündigen und damit ins überlastete öffentliche System ausweichen. Babler treibt also die Entwicklung in Richtung Zwei-Klassen Medizin weiter voran “, ergänzt FPÖ-Gesundheitssprecher Christoph Staudacher.
Die Mittel aus dem PRIKRAF sind eine wichtige Investition, um die gesundheitliche Versorgungsicherheit zu gewährleisten. „SPÖ-Fellner muss sich vom unüberlegten Babler-Plan sofort distanzieren“, fordert Angerer und stellt abschließend fest: „Bablers Aussagen führen der Bevölkerung erneut vor Augen, wie planlos die SPÖ in der Gesundheitspolitik agiert.“