Insider bestätigt rot-schwarze Parteibuchwirtschaft bei Spitzenpositionen im öffentlichen Dienst in Kärnten
Kompetenz und Qualifikation müssen wichtiger sein als das Parteibuch – FPÖ fordert unabhängige Kommission für Auswahl von Personal im öffentlichen Dienst
Laut heutigen Medienberichten bestätigen Insider nun die mehrfach geäußerte Kritik der FPÖ: Bei der Besetzung von Top-Jobs im öffentlichen Dienst weiß man trotz Objektivierungsverfahren und Hearings oft schon im Vorfeld, wer das Rennen macht. „Die Systemparteien SPÖ und ÖVP setzen bei der Auswahl von Personal im öffentlichen Dienst statt auf Kompetenz, auf das Parteibuch“, so FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer. „Die Besetzung von Spitzenposten im rot-schwarzen System ist berechnend und wenig objektiv. Ein Insider berichtet jetzt sogar, dass man ohne Parteibuch überhaupt keine Chance hat. Wenn schon vor der Ausschreibung klar ist, wer den Posten bekommt, kann man sich die aufwendigen „Schein-Hearings“ gleich sparen – allein schon aus Fairness gegenüber den anderen Bewerbern, die sich Hoffnungen machen“, kritisiert Angerer.
„Es muss endlich ein unabhängiges externes Gremium für die Personalauswahl geben“, so Angerer. „Diese Parteibuchwirtschaft muss sofort abgeschafft werden. Für Führungspositionen – auch in den Landesgesellschaften – ist es unerlässlich, unabhängige, externe Experten mit dem Bewerbungsprozess und damit der Auswahl der geeigneten Kandidaten zu betrauen. Die letzten 13 Jahre haben gezeigt, dass im rot-schwarzen System das Parteibuch zählt und man ohne SPÖ- oder ÖVP-Parteizugehörigkeit keine Chance hat. Dabei sollte klar sein, dass insbesondere bei der Besetzung von Führungspositionen wie Bezirkshauptleuten sowie Abteilungsleitern oder Geschäftsführern in Landesgesellschaften einzig und allein die Qualifikation ausschlaggebend sein darf“, stellt Angerer klar.