FPÖ-Angerer zu AMS-Chef Kopf: Gescheiterte Wiener Migrationspolitik nicht nach Kärnten abschieben!
AMS-Chef will Wiener Flüchtlingsfamilien auf Kärntner Gemeinden verteilen – FPÖ-Klubobmann: „Sicher nicht, Herr Kopf!“
Scharf reagiert heute Kärntens FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer auf die Aussagen von AMS-Chef Johannes Kopf in den heutigen „Salzburger Nachrichten“. Kopf schlägt angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in Wien und des Arbeitskräftebedarfs in Kärnten „eine Wiener Flüchtlingsfamilie für jede Kärntner Gemeinde“ vor.
„Sicher nicht, Herr Kopf! Die Kärntner Bevölkerung soll jetzt offenbar die Folgen der völlig gescheiterten Migrationspolitik der linken Wiener Schickeria ausbaden. Jahrelang wurden unkontrolliert tausende Menschen ins Land gelassen, der größte Teil davon ohne jegliche Qualifikation. Wir Freiheitliche haben vor genau dieser Entwicklung immer gewarnt und wurden dafür kritisiert und beschimpft. Jetzt zeigt sich, dass wir Recht hatten“, erklärt Angerer.
Dass Wien heute eine deutlich höhere Arbeitslosigkeit als andere Bundesländer aufweise, komme für Angerer nicht überraschend. Es sei seit Jahren bekannt, dass die hohen Sozialleistungen in Wien einen zusätzlichen Pullfaktor darstellen. „Offenbar wird man der selbstverschuldeten Lage nicht mehr Herr und sucht nun nach Möglichkeiten, das Problem abzuschieben. Aber sicher nicht nach Kärnten! Die Lösung kann nicht darin bestehen, Menschen innerhalb Österreichs umzuverteilen. Wer kein Aufenthaltsrecht hat, muss konsequent in sein Herkunftsland zurückgeführt werden. Das wäre die einzig richtige Lösung des Problems“, stellt Angerer klar.
Besonders absurd sei es, ausgerechnet Kärnten mit seiner demografischen Entwicklung als Argument für eine solche Verteilungspolitik heranzuziehen. „Kärnten braucht qualifizierte Arbeitskräfte, die tatsächlich gebraucht werden und in unser Sozialsystem einzahlen – und keine Fortsetzung einer gescheiterten Migrationspolitik durch die Hintertür“, so der FPÖ-Klubobmann.
Angerer fordert zugleich eine grundlegende Reform des AMS: „Auch beim AMS selbst wäre längst Handlungsbedarf gegeben. Die Aufgabe kann nicht darin bestehen, Arbeitslosigkeit möglichst lange zu verwalten. Das Ziel muss sein, arbeitsfähige Menschen so rasch wie möglich wieder in Beschäftigung zu bringen und offene Stellen zu besetzen. Doch beim AMS agiert man derzeit offenbar völlig ‚Kopf-los‘.“
Angerer abschließend: „Machen Sie Ihren Job, Herr Kopf, und sorgen Sie dafür, dass arbeitsfähige Arbeitslose wieder in Beschäftigung kommen, statt die Folgen einer gescheiterten Migrationspolitik auf Kärnten abzuwälzen. Und wenn Ihnen nichts Besseres einfällt, dann wäre es vielleicht an der Zeit, den Hut zu nehmen!“