Existenzängste werden für immer mehr Menschen zur Realität
Fall der alleinerziehenden Mutter, die sich das Heizen nicht mehr leisten kann, zeigt die dramatische Lage des Kärntner Sozialsystems – Immer mehr Menschen armutsgefährdet
Explodierende Energiekosten sowie steigende Kosten für Lebensmittel und Wohnen: Das ist die bittere Realität, die immer mehr Menschen in Not bringt und sie um ihre Existenz fürchten lässt. „Dass die Zahl der Armutsgefährdeten in Kärnten mittlerweile auf 111.000 Personen angewachsen ist und eine einzige Rechnung dafür sorgt, dass in Haushalten gar kein Geld mehr übrig bleibt, ist die Bankrotterklärung der Politik in Kärnten“, stellt 2. Landtagspräsident und FPÖ-Sozialsprecher Christoph Staudacher unmissverständlich fest. „Es darf nicht sein, dass sich eine alleinerziehende Mutter trotz Erwerbstätigkeit das Heizen nicht mehr leisten kann und auf Spenden von Mitbürgern angewiesen ist. Ein Sozialstaat hat die prioritäre Aufgabe, die heimische Bevölkerung in Notsituationen aufzufangen. Stattdessen sorgen SPÖ und ÖVP jedoch dafür, dass sich immer mehr Menschen das Leben nicht mehr leisten können“, so Staudacher.
Besorgniserregend ist auch, dass 27 Prozent der Personen, die bei der Caritas Hilfe suchen, erwerbstätig sind und trotzdem in Not geraten. „Die Politik von SPÖ und ÖVP hat nichts mit sozial zu tun, ganz im Gegenteil: Sie bürdet der Bevölkerung immer höhere Abgaben auf und zerstört den Wohlstand in unserem Land. Der Teuerungs-Wahnsinn muss gestoppt werden! Deshalb bringen wir im Kärntner Landtag laufend Initiativen ein, damit sich hier endlich etwas ändert und die Bürger nachhaltig entlastet werden“, betont Staudacher.